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Der Neck- oder Übername für die „Trochtelfinger“ ist seit alters her: „Schreier“. Anscheinend waren die Trochtelfinger dafür bekannt, sich vor der Obrigkeit, sowie in Haus, Hof und Feld nur mittels Geschrei ihr Recht zu verschaffen. Dies soll den „Städtlemern“ bei ihren Nachbarn den Namen „Schreier“ ein-gebracht haben. Naheliegender jedoch, rührt dieser Name daher, dass im Städtle seit alters her große Märkte abgehalten wurden und selbige natürlich nicht ohne entsprechende Laut-stärke zu bewerkstelligen waren.

Woher der Name letztendlich auch kommt, die Städtlemer hatten genug Humor um genau dieses Wort für die Namensgebung der Trochtelfinger Fasnet zu verwenden: der Schreier Fasnet. 1976 trat erstmals eine kleine Gruppe auf, die sich als Schreier bezeichneten. Als Maske diente ihnen damals noch ein Plastikgesicht, das Josef Hack (Mecki) entworfen hatte.

Im Jahr darauf wählte der Narrenrat den Fasnetsruf „Schrei-Au!“ Somit wurde die Fasnet endgültig zur Schreier-Fasnet erhoben.

Das Häs des Schreiers besteht aus einem natur-farbenen, langen Kittel, roter Kniebundhose,
gelben Strümpfen und schwarzen Schuhen.
1981 kam die von Egon Heinzelmann geschnitzte Maske hinzu. Als Vorlage diente die alte Plastik-maske. Sie hat ein großes, offenes, eben ein „Schreiermaul“, rote Backen, eine Knollennase
und Stirnglatze.

Die Schreier-Gruppe hat 2015 55 Mitglieder.

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